Unser Motto in diesem Jahr:
Ob ärm, ob rich, ob alt, ob jung, et Porzer Hätz litt op de Zung!
Die KG wurde in dieser Session 6 x 11 Jahre alt. In dieser Zeit lag et Rezag Hätz immer op der Grön-Wieße Zung! So auch unser Spruch: "Jeck loß Jeck elans", was nicht anderes heißt als: Du, der du selbst irgendwie, irgendwann ein Narr bist, lass den Narren neben die in Ruhe und Frieden leben!
Wir konnten dieses Jubiläum aber nur feiern, weil die Werksleitung der Fa. Saint Gobain Glass in Porz und die Geschäftleitung in Aachen uns so hochherzig unterstützten.
Das Motto heißt: Porz, uns jecke Familich.
Ein Jubiläumsjahr für den Verein. Wir werden 60. In diesem Jahr stellen wir zum 5. mal das Dreigestirn von Porz. Die Gesellschaft hat es sich natürlich nicht nehmen lassen, aus Anlass des 60-Jährigen Jubiläums das Porzer Dreigestirn zu stellen.
Dreigestirne mit Beteiligung von Mitgliedern der KG:
Schlimmer noch traf die KG im Jahre 2008 folgende Nachricht: die als Wagenhalle genutzte Halle an der Poststraße muss wegen Eigenbedarfs geräumt werden. In einer konzertierten Aktion zwischen Werksleitung Porz, Werksleitung Aachen, dem Vorstand der KG sowie herausragender Unterstützung unserer Ehrensenatspräsidenten konnte das Damoklesschwert abgewehrt werden. Ein denkwürdiges Datum: 16.12.2008 rückte näher. Denkwürdig? An diesem Tag konnte ein wegweisender Mietvertrag für geeignete Hallenabschnitte als Nutzung für die Wagenhalle geschlossen werden.
Nachfolgerinnen der ersten Betreuerinnen, die bis ins Jahr 2004 verantwortlich zeichnete, wurden Ulrike Mudrack und Marianne Lau. 2006 folgten diesen Roswitha Peters und Juliane Lau, die ebenfalls für die Betreuung des Kindertanzcorps Verantwortung tragen. Im Jahre 1997 wurde der Rat neu formiert. 18 gestandene Männer, das ist auch die heutige Mannschaftsstärke, fanden sich zusammen.
Der „neue Rat“ schrieb sich einige wichtige Aufgaben auf die Fahne. Dazu gehört natürlich die Gestellung des Elferrates für alle Sitzungen der KG. Darüber hinaus versteht sich der Rat aber auch als eine Repräsentanten Gruppe der Gesellschaft, die auch außerhalb der „5. Jahreszeit“ Präsens in der KG aber auch nach außen zeigt. Außerdem möchte der Rat soweit wie möglich Ideengeber und Unterstützung für den Vorstand sein. Kurzum: Überall, da wo man ihn braucht ist der Rat zur Stelle.
Der jüngste Spross der Karnevalsgesellschaf Fidele Grön-Wieß Rezag ist das „Damenkomitee Grön-Wieß". 52 Jahre nach Gründung der Gesellschaft wurde diese aktive Gruppe gegründet. In der Zwischenzeit ist sie auf gut 30 Mitglieder angewachsen. Diese Gruppe soll das Spektrum der „Rezag-Familie“ auch in diese Richtung abdecken. Das Damenkomitee bereichert nicht nur den die Abteilung „Rezag“ im Porzer Zug sondern ist innerhalb der KG überall da zur Stelle, wo Hilfe benötigt wird. Das ist im Besonderen während der vielfältigen Veranstaltungen im Sitzungskarneval von großer Bedeutung.
Seit der Gründerzeit im Jahre 1950 bis heute erfreut sich die KG einer großzügigen Unterstützung der REZAG und seiner Nachfolgeorganisationen. Nicht nur die Nutzung des Veranstaltungssaales, liebevoll „Gürzenich von Porz“ genannt ist für die KG bis heute von unschätzbarem Wert. Auch wenn der Kantinenbetrieb wegen gewaltiger Umstrukturierungsmaßnahmen der Glasindustrie in Porz längst nicht mehr im Betrieb ist, so erfüllt er für die KG nicht nur seinen Zweck sondern ist wegen seiner eigenen speziellen Atmosphäre einmalig. Viel ist der KG am Erhalt dieses Gebäudes gelegen. Selbstverständlich, dass nach Kräften versucht wird, die Instandhaltung des Saales und seiner Nebengebäude sicherzustellen.
Andere Umstrukturierungsmaßnahmen innerhalb der Saint Gobain Deutschland GmbH erfüllten die Karnevalsgesellschaft mit Sorge. So fiel im Jahre 2006 die langjährig genutzte Wagenbauhalle der Abrissbirne zum Opfer. Noch im gleichen Jahr im August konnte jedoch ein Mietvertrag mit der Werksleitung geschlossen werden, die der Gesellschaft eine neue Wagenbauhalle bescherte. Mit vereinten Kräften und vielen Stunden Eigenleistung konnte die Halle für den Bestimmungszweck hergerichtet werden.
Am 8. Februar 1998 konnte Präsident Manfred Zimmer, sein Nachfolger, mit Stolz die Laudatio beim 25jährigen Jubiläum des Kindertanzcorps sprechen. Die erste Kommandantin des Kindertanzcorps war Jasmin Boor und als erstes Tanzpaar begeisterten Birgit Brungs und Fredi Walsdorf. Bereits 1974 folgten Auftritte weit über die Grenzen der Stadt Porz hinaus. Auch Kölns „gute Stube“ der Gürzenich zählt zu den markanten Auftrittsorten. Das Corps hat bis heute nichts von seiner Natürlichkeit und Frische in seinen tänzerischen Darbietungen verloren. Jedes Jahr begeistert es mit neu einstudierten Tänzen und natürlich immer wieder mit „neuen“ Kindern. Sogar im fernen Spanien, in Calpe, wo das Kindertanzcorps bereits 2-mal zu Gast war, feierte es stürmische Erfolge. Ein Verdienst natürlich der jeweiligen Betreuer und Betreuerinnen sowie der Trainer. Leider lässt sich die Liste der Betreuer nicht mehr lückenlos nachvollziehen. Fest steht, dass Kathi Hazenoot mit wechselnder Unterstützung die Betreuung 10 Jahre in der Zeit von 1983 bis 1993 verantwortlich leitete. 1993 bis heute wurde dem „Betreuergespann“ Roswitha Peters und Juliane Schmitt die ganzjährige Betreuung des Kindertanzcorps übertragen.
Nach Gründung des Kindertanzcorps im Jahre 1973 überlegten die Mütter der Kinder, was zur Unterstützung der Gesellschaft „Fidele Grön-Wieße Rezag“ beigetragen werden könnte. Nach eingehenden Beratung und Ideenfindung wurden die „Fidelen Mütter“ gegründet, die immer wieder für Überraschungen bei den Sitzungen und Auftritten gut sind.
Nach dem Tode von Direktor Eugen Schmidt trat Direktor Emile Rollinger an die Spitze des Werkes. Dass Herr Rollinger sich dem rheinischen Karneval gegenüber sehr aufgeschlossen zeigte, beweist die Tatsache, dass er der KG als Senatspräsident beitrat und so sehr schnell wichtige repräsentative Aufgaben übernahm. Emile Rollinger bekleidete das Amt des Senatspräsidenten von 1958 bis 1972.
1. Vorsitzende: Therese Boor von 1973 – 1976
2. Vorsitzende: Ingrid Klatt von 1973 – 1976
Weitere Gründungsmitglieder waren u.a. Anna Gärtner, Ria Walsdorf, Magret Rosenkranz, Anna Kotstein, Liliana Carlett, Dora Alterauge, Magret Reinartz, Maria Petillo und Inge Glodschey.
Die 1. Teilname der neuformierten Gruppe am Rosensonntagszug erfolgte bereits 1974. Bei den wöchentlichen Treffen kam man sehr schnell zu der Überzeugung, dass ein Tänzchen zur Belebung beitragen würde. Im Jahre 1975 studierte man zuerst in Eigenregie, dann unter Anleitung von Frau Blankard Tänze ein. Mit selbst prächtigen, geschneiderten Kostümen begeisterte man fortan auf vielen Bühnen in Porz und auch in der weiteren Umgebung. Ab dem Jahre 1977 bis zum Ausscheiden aus dem Verein im Jahre 1993 war Frau Ingrid Klatt 1. Vorsitzende. Seit der Gründung des Präsidiums im Jahre 1993 werden die „Fidelen Mütter“ durch ihre gewählten Mitglieder Josi Weiland und Doris Voosen vertreten.
Nachdem Sandra Gärtner die Gruppe 3 Jahre trainierte, übernahm das frühere Mariechen der „Rezag-Husaren“ Jasmin Schnepf das Amt der Trainerin. Unter ihrer Leitung wurden neue, schmissige, moderne und aktuelle Tänze einstudiert. Mit neuen Kostümen ausgestattet feiert man bis heute große Erfolge in den Sälen und Bühnen in Porz und darüber hinaus. Leider muss die Formation seit der Session 2009, was öffentliche Auftritte betrifft, pausieren. Verletzungsbedingte Ausfälle zwingen leider dazu.
Unter Trainerin Claudia Rees wurden sehr schnell neue und moderne Tänze einstudiert, die in passendem Outfit mit großem Erfolg in den Sälen von Porz und Umgebung Anklang fanden. Claudia zeichnete für Choreografie und Training bis einschließlich der Session 2008/2009 verantwortlich. Ihr folgte Bernd Jansen, der bereits als Cheftrainer des Husarencorps und des Kindertanzcorps in Funktion ist.
Im Jahre 1992 übernahm der Trainer Friedel Löhr das Training der Husaren. Unter seiner Leitung entstanden viele neue Choreographien. Mit neuer, moderner Musik und artistischen Einlagen hat er es verstanden dem Corps den Schliff beizubringen, der bei allen Auftritten für begeisternden Applaus und Zugaberufe sorgte. Friedel Löhr trainierte neben dem Husarencorps ebenfalls mit viel Erfolg das Kindertanzcorps der KG.
Mit Beginn der Vorbereitung ab die Session 2005 übernahm der heutige Trainer Bernd Jansen als „Cheftrainer“ das Training und damit die Verantwortung für Choreografie und Musik. Mit dem Trainerwechsel wurde natürlicher Weise ein Wandel vollzogen. Neue Musikrichtungen und eine Veränderung im allgemeinen Zeitgeist zwingen dazu. Alles wird schneller und akrobatischer. Überragende Erfolge können bis heute bescheinigt werden.
Erstmals im Jahre 1971 wurden Überlegungen angestellt, als Bereicherung der gesellschaftseigenen Sitzungen und Belebung der von der „Fidelen Grön-Wieße“ beim Sonntagszug gestellten Gruppe, eine Kindergruppe ins Leben zu rufen. Im Jahre 1972 waren dann bereits die ersten Voraussetzungen hierfür geschaffen. 20 Kinder, von allen liebevoll „uns Pänz“ genannt, wirkten als buntkostümierte Gruppe beim Porzer Sonntagszug mit und wurden begeistert gefeiert. Als „Väter“ unseres Kindertanzcorps dürfen sich Helmuth Klingberg und Hans-Otto Velten feiern lassen. Karl-Alexander Terheggen, der wie bereits erwähnt, seit dem Jahre 1955 das Husarentanzcorps trainierte, erklärte sich spontan bereit, auch die Pänz unter seine Fittiche zu nehmen.
In der Session 1973/74 stellte sich das Kindertanzcorps in seinen schmucken grün-weißen Uniformen erstmals mit seinen neu einstudierten Tänzen der Öffentlichkeit vor. Ohne Überheblichkeit kann man sagen, dass der Auftritt dieses Corps bei der ersten Sitzung am 26.1.1973 wie eine Rakete einschlug. 22 Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren marschierten, angekündigt mit einem Paukenschlag, in den vollbesetzten Rezagsaal ein und eroberten sich die Herzen der Närrinnen und Narren mit Stippeföttche und Radschlagen im Sturm. Ein nicht enden wollender Applaus war der Dank für diese gelungene Überraschung. Präsident Hans Zimmer rief spontan seinem närrischen Publikum zu: "Für die nächsten 25 Jahre haben wir ausgesorgt“. Wie recht er hatte!
Emil Rollinger, der jüngste Sohn von Emile Rollinger wurde Senatspräsident der Gesellschaft. Auch wenn der spätere Ehren-Senatspräsident seinen Wohnsitz nach Aachen verlegt hatte, so blieb er doch dem Porzer Karneval verbunden und war regelmäßig Gast der Veranstaltungen der KG und des Senats. Emil Rollinger bekleidete das Amt des Senatspräsidenten der Gesellschaft bis 1995. Zu seinem Nachfolger wurde Matthias Feld gewählt, der die Geschicke des Senates sechs Jahre lang bis ins Jahr 2001 lenkte. Ihm folgte Volker Düppe an der Spitze des Senats. Auch er bekleidete die Position sechs Jahre lang bis ins Jahr 2007. Jecke elf Jahre stand anschließend Walter Reinarz an des Spitze des Senats. In dieser Zeit gelang es, den Senat als sehr starke und aktive Gruppe in der KG auszubauen. Nachdem Walter Reinarz 2018 zum Präsidenten der Gesellschaft gewählt wurde, übergab er sein Amt an Paul Walterscheid.
Die Rezag-Husaren entwickelten sich in der Zwischenzeit zu einem schmucken Tanzcorps, dass mit seinen Tänzen überall zu begeistern wusste. Neben unzähligen Auftritten in Porz und Köln kann das Corps auf viele erfolgreiche Auftritte der näheren und weiteren Umgebung von Köln sowie in den Städten des Ruhrgebietes verweisen. Selbst das „Dorf“ im Norden von Köln gelegen, wurde von den Husaren „eingenommen“.
Von der IG-Chemie-Papier-Keramik wurde die KG „Fidele Grön-Wieße Rezag“ ausersehen, ihre alljährlich in Kölns guter Stube, dem Gürzenich, stattfindenden Sitzungen zu organisieren und zu leiten. In dieser Zeit bestand auch über lange Jahre eine freundschaftliche Verbindung zu der Frankfurter KG „Weiße Mützen“. Gegenseitige Besuche auf Veranstaltungen waren Ausdruck dieser Freundschaft.
Auch ins Ausland wurden freundschaftliche Bande geknüpft. So entstand bereits 1957 eine tiefe, echte, bis heute bestehende Freundschaft mit der Sommerkarnevalsgesellschaft „les amis de tisje tasje“ in der Porzer Partnerstadt Hazebrouck. Bis heute ist es selbstverständlich, dass man sich anlässlich jährlicher Veranstaltungen gegenseitig besucht. Privat entstandene Freundschaften unterstreichen den Stellenwert.
Wie immer wieder in der Chronik der Gesellschaft zu erwähnen ist, ist das allgemein als „Rezag-Husaren“ bekannte Tanzcorps das erste Aushängeschild der KG. Erster Husarengeneral war Heinz Schnepf und erster Tanzoffizier Helmut Hyna. Unter dem Kommandanten Paul Holz und Tanzoffizier Martin Piel wuchs das Corps bald auf stattliche 20 Mitglieder an. Ballettmeister Karl-Alexander Terheggen, früherer Solotänzer an der Kölner Oper und Lehrer an der Frankfurter Theaterschule, verstand es mit viel Fleiß und Geschick ein Tanzcorps zu formen, dass sich einen festen Platz im Porzer und rheinischen Karneval sicherte. Die Presse war sich einig: Dieses Corps braucht den Vergleich mit Kölner Traditionscorps nicht zu scheuen. Das wird auch dadurch bestätigt, dass die „Rezag-Husaren“ bereits seit dem Jahre 1952 gerne als Begleitcorps des Dreigestirns gesehen wurden.
Dieser Tatsache ist es auch zu verdanken, dass der Gesellschaft am 06.02.1971 offiziell durch den damaligen Bürgermeister der Stadt Porz, Alfred Moritz und Stadtdirektor Rudolf Trum der Zusatztitel „Ehrengarde der Stadt Porz“ verliehen wurde. Ein Ereignis, dass die KG zu Recht mit großem Stolz erfüllte. Nach der Gebietsreform 1975 wurde aus dem Titel dann die „Porzer Ehrengarde“.
Nachdem Karl-Alexander Terheggen aus Altersgründen ausschied, übernahm Ballettmeisterin Renate Blankart über viele Jahre hinweg die tänzerische Ausbildung der Husaren und konnte nahtlos an die Erfolge ihres Vorgängers anknüpfen. Ihre Nachfolgerin wurde Ballettmeisterin Evelyn Hall aus Köln. Auch unter Ihrer Leitung wurde das Tanzcorps zu akrobatischen und tänzerischen Hochleistungen befähigt. Das damalige Tanzpaar Sonja Rügamer und Burkhard Walter wissen darüber zu berichten. Seit 1987 wurde das Husarentanzcorps von Willi Plim betreut und trainiert. Auch ihm kann stetiger Erfolg bescheinigt werden.
Von 1972 bis 1977 folgte Direktor Ulrich Keuker als Senatspräsident. Auch er eine Persönlichkeit, die sich dem rheinischen Karneval gegenüber sehr aufgeschlossen zeigte. In ihm fand die KG einen Förderer, der immer ein offenes Ohr für die Anliegen der KG hatte. Ulrich Keuker, heute Ehren-Senatspräsident, ist nach wie vor der Gesellschaft eng verbunden und lässt sich kaum eine Veranstaltung entgehen.
Das eine Karnevalsgesellschaft ihren Ursprung in einem Wirtschaftsunternehmen hat, dürfte wohl ziemlich selten sein, vielleicht einmalig.Unter seiner Leitung wuchs die junge Gesellschaft sehr rasch und wurde zu einer festen Größe im Porzer Karneval. Die Veranstaltungen erfreuten sich eines großen Zuspruchs in der Porzer Bevölkerung. Neben offiziellen Vertretern der Stadt Porz konnte er auch regelmäßig die Vertreter der Glasindustrien aus dem europäischen Ausland, Belgien, Frankreich und Luxemburg begrüßen.
Die kleine Werkskantine, der Rezagsaal, der als Veranstaltungsort diente, erwies sich sehr schnell als zu klein. So wurde ein neuer, großer, werkseigener Saal gebaut, der in der Lage war die zu den Veranstaltungen drängenden Massen aufzunehmen. Da geeignete Säle in Porz eher die Ausnahme waren, hatten auch andere Vereine Probleme geeignete Veranstaltungsorte in Porz zu finden. So wurde der neue Saal sehr schnell zum karnevalistischen Mittelpunkt in Porz. Und dient bis heute der KG als Veranstaltungsort. Bereits seit 1976 veranstaltet die Karnevalsgesellschaft „Fidele Grön-Wieße Rezag“ die Altensitzung des Caritas-Verbandes der Stadt Porz unter dem Namen „ Kostümsitzung der Caritas“. Leider endete diese Tradition im Jahre 2002. Die Caritas sah sich aus verschiedensten Gründen nicht mehr in der Lage, diese Sitzung zu unterstützen.Die KG fühlte sich jedoch der Tradition und vor allen Dingen der sozialen Verantwortung verpflichtet und hob eine eigene Seniorensitzung aus der Taufe. Seit dem Jahre 2003 und damit bereits zum 8. Mal findet in der Session 2009/2010 die „Rezag-Seniorensitzung“ großen und stetig wachsenden Anklang in der Porzer Gesellschaft. An dieser Stelle sei erwähnt, dass diese Sitzung nur möglich war, weil der Senat der Gesellschaft großzügiger Weise die Bürgschaft für eventuelle Negativergebnisse übernommen hätte.
Nach dem Tode von Direktor Eugen Schmidt trat Direktor Emile Rollinger an die Spitze des Werkes. Dass Herr Rollinger sich dem rheinischen Karneval gegenüber sehr aufgeschlossen zeigte, beweist die Tatsache, dass er der KG als Senatspräsident beitrat und so sehr schnell wichtige repräsentative Aufgaben übernahm. Emile Rollinger bekleidete das Amt des Senatspräsidenten von 1958 bis 1972.
Als Nachfolger von Theo Schmidt wurde im Oktober 1952 Willi Jonas zum Präsidenten berufen. Er übte das Amt 1 Jahr lang aus.
Das größte Problem waren natürlich die Finanzen. Für die 14 ersten Husaren und ihr Tanzmariechen, Klara Kutzer, damals noch Husarenmädchen genannt, standen keinerlei Mittel zur Verfügung um entsprechende Uniformen anzuschaffen. Der erste Mitgliedsbeitrag wurde auf DM 1, – monatlich festgelegt, ein Betrag, der natürlich nicht gerade dazu beitrug, Reichtümer zu häufen. Mit viel Idealismus und Organisationstalent wurde aber doch das schier unmögliche geschafft. Das Geld zur Beschaffung von Uniformen wurde irgendwie aufgetrieben.
Eine weitere Sammlung wurde zur Beschaffung der Präsidentenkette durchgeführt. Das stolze Ergebnis dieser Sammlung: DM 3,17. Auch wenn das natürlich nicht reichte so schaffte man auch bald diese Hürde. Die Präsidentenkette wurde angeschafft.
Als erster trug der neue Präsident Theo Schmidt die prächtige Kette. Seine Amtszeit sollte 2 ½ Jahre dauern.
Bereits im Gründungsjahr startete die neue Karnevalsgesellschaft mit vielen Aktivitäten. So wurden bereits ein Blumenfest und eine Reihe von Karnevalssitzungen durchgeführt. Besonders aber wurde der Familiensinn gefördert. Die Familie hieß „REZAG“. So war es nicht weiter verwunderlich, dass in kurzer Zeit viele Werksangehörige als aktive oder inaktive Mitglieder der Karnevalsgesellschaft der „Fidelen Grön-Wieße“ beitraten.
Die Gründung der Karnevalsgesellschaft „Fidele Grön-Wieße Rezag“ im Jahre 1950 fiel in die ersten Jahre der Nachkriegszeit. Der Zweite Weltkrieg mit seinem unmenschlichen Elend war gerade vorbei. Er hatte die Belegschaft der in Porz ansässigen Glasindustrie besonders schwer getroffen. Bomben und Granaten hatten große Schäden an Gebäuden und Maschinen angerichtet und große Lücken in den Reihen der Mitarbeiter hinterlassen.Nach vielen Jahren voller Not, Leid, Sorge und Entbehrung fanden sich 29 Männer der REZAG zusammen, um einen Aufbruch in eine neue, bessere Zeit mitzugestalten. Im Rheinland und besonders im Raume Köln liegt es da natürlich nahe, sich eines Ventiles zu bedienen, dass da heißt: Karneval. An der Spitze des Glaswerkes stand damals Direktor Eugen Schmidt, ein Mann mit viel Verständnis für den Rheinischen Fastelovend. In Ihm fanden die 29 Teilnehmer der Gründungsversammlung, die am 11. März 1950 in der Werkskantine stattfand, den Mann, der sie nach Kräften unterstützte.
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Sessionsorden von 1951
Sessionsorden von 1950
KG Fidele Grön-Wieße Rezag
Porzer Ehrengarde e.V.
Im Rosenwinkel 13
51143 Köln